Wie viel spart eine Wärmepumpe gegenüber Gas?
Eine Wärmepumpe kann gegenüber Gas deutlich Heizkosten sparen, wenn Gebäude, Heizflächen und Stromtarif passen. Entscheidend sind Jahresarbeitszahl, Gaspreis, Strompreis und ein möglicher PV-Anteil.
Die Ersparnis hängt stark vom Gebäude ab
Eine Wärmepumpe kann gegenüber einer Gasheizung spürbar Betriebskosten sparen. Eine fixe Prozentzahl wäre aber unseriös, weil Strompreis, Gaspreis, Gebäudezustand, Heizsystem und Nutzerverhalten zusammenwirken. Entscheidend ist vor allem, wie effizient die Wärmepumpe im konkreten Gebäude arbeitet.
Jahresarbeitszahl als Schlüsselwert
Die wichtigste Kennzahl ist die Jahresarbeitszahl. Sie beschreibt, wie viel Wärme aus einer Kilowattstunde Strom entsteht. Eine Jahresarbeitszahl von 3 bedeutet: Aus 1 kWh Strom werden übers Jahr etwa 3 kWh Wärme. Je niedriger die benötigte Vorlauftemperatur ist, desto besser arbeitet die Wärmepumpe.
Wann ist die Ersparnis besonders hoch?
Besonders attraktiv ist der Umstieg, wenn eine alte Gasheizung ersetzt wird, das Gebäude gut gedämmt ist und große Heizflächen vorhanden sind. Fußbodenheizung oder moderne Niedertemperatur-Heizkörper helfen, weil die Wärmepumpe dann mit geringerer Temperatur arbeiten kann. Eine Photovoltaikanlage verbessert die Rechnung zusätzlich, weil ein Teil des Stroms selbst erzeugt wird.
Wann muss genauer gerechnet werden?
Bei schlecht gedämmten Altbauten, kleinen Heizkörpern oder sehr hohen Vorlauftemperaturen ist eine genaue Prüfung wichtig. Dann kann es sinnvoll sein, Heizflächen zu vergrößern, hydraulisch abzugleichen oder zuerst einzelne Sanierungsschritte umzusetzen.
Was Schmelzer Klima prüft
Schmelzer Klima betrachtet nicht nur das Gerät, sondern das gesamte System: Gebäudehülle, Heizflächen, vorhandene Heizung, Warmwasserbedarf, Stromtarif, Fördermöglichkeit und Platz für die Außeneinheit. Erst daraus ergibt sich eine belastbare Wirtschaftlichkeitsabschätzung.
Praxis-Tipp für die Anfrage
Für eine belastbare Einschätzung sollten vorhandene Jahresabrechnungen, Heizkosten, Gebäudedaten, Heizkörperart, Wohnfläche und gewünschte Raumtemperaturen bereitliegen. Fotos vom Heizraum und von typischen Heizkörpern helfen ebenfalls. So kann Schmelzer Klima schneller beurteilen, ob eine Wärmepumpe wirtschaftlich sinnvoll ist und welche weiteren Prüfungen nötig sind.

